Thomas Peter

Über mich - 

als Referent

Big Bang: Geburt  ---  Pflicht: Schule --- Tradition: Handwerk --- Sprungbrett: MTA-F --- Berufung: Lehren...

Berufung: Lehren:

Schon in den Jahren in Villingen war mir das "eingleisige" Berufsleben nicht genug - in mir gab es eine Stimme, die sich nach mehr sehnte. Ich versuchte also, geistig in Bewegung zu bleiben, absolvierte eine einjährige Ausbildung zum Erlebnispädagogen/Outdoortrainer bei drudel11 e.V. und nutzte das interne Fortbildungsangebot meines Krankenhauses zu Rhetorik-Kursen.

Bei letzteren gab es ein einschneidendes Erlebnis, welches mir erst Jahre später vollständig bewusst wurde.

Im Rahmen des Kurses wurden alle Teilnehmer dazu aufgefordert, spontan einen 5-10 minütigen Vortrag vor der Gruppe zu halten, zu einem selbst gewähltem Thema. In den 5 Minuten Vorbereitungszeit wurde mir klar, dass ich ein Thema wählen muss, welches mir wenigstens inhaltliche Sicherheit bietet - das EKG!

Ich zeichnete also das EKG auf und redete über seine Strecken, Wellen und Zacken und das "normale EKG". Nach 20 Minuten unterbrach mich die Referentin nach einigen energischen Hinweisen auf die Uhr. Das Feedback der Teilnehmer war eher eine Fragerunde zum Verständnis, als eine kritische Auseinandersetzung mit meinem Vortragsstil. Meine rhetorischen Fähigkeiten waren nebensächlich - im Vordergrund stand der allgemeine Tenor, noch nie so viel über ein EKG verstanden zu haben. Ich wurde mit langem Beifall zu meinem Platz begleitet.

Ich saß auf meinem Stuhl und war geflasht...

Aber, wie so oft - wenn der Zeitpunkt nicht der richtige ist, gehen solche bemerkenswerte Momente im Chaos des Alltags wieder verloren oder werden erst einmal unbewusst abgespeichert. 

Erst einige Jahre später, mittlerweile schon in der Neurologie in Paderborn tätig, sollte der Stein erst so richtig ins Rollen gebracht werden. Aus internen Anfragen zu EKG-Fortbildungen, wurde externes Interesse anderer Krankenhäuser der Umgebung. Akademien und Firmen, die alle großen Bedarf an Fortbildungen rund um das Thema EKG sahen - und das bis heute - nahmen Kontakt mir mir auf.

An dieser Stelle muss natürlich erwähnt werden, dass ich bei allen Ambitionen und persönlichem Engagement, auch einen Unterstützer und Förderer an meiner Seite hatte. Meinen früheren Chef und Kollegen aus Villinger Zeiten - 

Herrn Jürgen Häbe

Seit über 30 Jahren ist er als Referent im kardiologischen Funktionsdienst ein gefragter Experte, wenn es um das EKG geht. Er hat mir mit seiner Erfahrung und Expertise viele Türen geöffnet, mich in meinen ersten Schritten als Referent inspiriert und stand mir stets mit Rat und Tat hilfreich zur Seite. Dafür möchte ich Ihm an dieser Stelle meinen Respekt und meine tiefe Dankbarkeit bekunden!

Wir haben auch ein paar Jahre gemeinsam ein paar Projekte realisiert, unter anderem den "EKG-Tag". Eine Großveranstaltung mit teilweise bis zu 150 Teilnehmer*Innen in vielen Städten Deutschlands, bei der wir an verschiedenen Tagen, die wichtigsten Themen über das EKG abgehandelt haben: 

Grundlagen, Herzrhythmusstörungen und das Infarkt-EKG. 

Mittlerweile hat sich Herr Häbe nun von seiner Tätigkeit als Referent vollständig zurückgezogen und genießt seinen verdienten Ruhestand. Ich wünsche Ihm hierfür alles Gute und weiterhin beste Gesundheit!

Durch diese erfolgreiche Zusammenarbeit, nahmen natürlich auch die jährlichen Anfragen für EKG-Fortbildungen rasant zu. Mittlerweile sind es über 60 Seminartage mit diversen Auftraggebern, für die ich im gesamten deutschsprachigen Raum als Referent tätig bin. Dabei habe ich seit einigen Jahren auch meine Themenkomplexe auf die neurologische Disziplin ausgeweitet und biete Workshops an, in denen die Durchführung von EEG-Untersuchungen und evozierten Potentialen thematisiert werden. 

Und gerade bei längeren Fahrten zu derartigen Veranstaltungen, kam mir die Idee, alternativ zu Veranstaltungen mit persönlicher Präsenz, auch ein Online-Angebot für EKG-Fortbildungen anzubieten. Die Vorstellung, eine für ärztliche und nicht-ärztliche Mitarbeiter verschiedenster Richtungen individuell zugeschnittene Wissensvermittlung zu ermöglichen und das vollkommen ortsunabhängig, war für mich sehr reizvoll. Die Fragen und Wünsche, die bei Frontalvorträgen fast immer zu kurz kommen, können hier ihren berechtigten Platz finden. Die Auftraggeber sollten wenigstens die Möglichkeit der Entscheidungswahl haben, um die für sie und Ihr Team bestmögliche Fortbildung zu erhalten.

Es spricht einiges dafür, die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten der digitalen Wissensvermittlung zu nutzen.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Schulung des gesamten Teams in nur wenigen Wochen möglich,
  • Termine können individuell mit dem Dienstplan abgestimmt werden,
  • Themen können individuell an die Mitarbeiter angepasst werden,
  • eine Online-Session ist auf 90 min begrenzt, um den nachhaltigen Lernerfolg zu unterstützen,
  • gezielte, auf die Themen angepasste PDF-Unterlagen für jeden Teilnehmer - nach jeder Session,
  • durch eine freiwillige Lernerfolgskontrolle, können die erworbenen Kenntnisse in der Blickdiagnose individuell für sich überprüft und veranschaulicht werden,
  • es sind nur wenige PC-Kenntnisse erforderlich, aber eine gute Datenübertragung (10 MBit/s) wäre wünschenswert,
  • technischer Aufwand ist sehr gering: Kamera mit integriertem Mikrofon (ab 30,- Euro) oder alternativ ein Laptop - sogar mit dem Handy möglich,
  • keine Fahrt- und Übernachtungskosten.

Weitere Informationen zum Thema Online-Coaching finden Sie hier:

   Assistenz- / Facharzt        oder         nicht-ärztliches Fachpersonal

Meine Vision!

Die Zukunft wird uns zeigen, auch aus den noch zu eruierenden Erfahrungen und Schlussfolgerungen der Corona-Pandemie, ob die digitalen Möglichkeiten eine weitere Alternative der effizienten und nachhaltigen Weiterbildung im Beruf aufzeigen können.

Nicht nur in Zeiten, in denen durch Vermeidung von persönlichen Kontakten, ein drohender Kollaps der Gesundheitssysteme durch eine Pandemie verhindert werden soll, sondern auch bei einem Blick darüber hinaus, hin zu einer nachhaltigen und emissionsfreien Lebensweise, in der unser Anspruch auf uneingeschränkte Mobilität kritisch hinterfragt und sinnvoll transformiert werden sollte. 

Dabei können wir im Gesundheitswesen unter anderem auch unseren Beitrag dazu leisten. Allein durch den Wegfall von Fahrtkosten, sollten auch die digitalen Alternativen der Wissensvermittlung in die Abwägungen einer Führungskraft mit einbezogen werden. Ein Team von 5-20 Mitarbeitern kann auch durch ein Online-Coaching problemlos und ohne großen Aufwand, eine individuell angepasste EKG-Fortbildung erhalten.

Letztlich sollte es im Interesse einer jeden Pflegedienstleitung sein, für Ihre Mitarbeiter die bestmöglichste Fortbildung in Auftrag zu geben, aber auch mit den in diesem Beispiel angesprochenen Entscheidungen, den nachfolgenden Generationen eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Lebensweise vorleben.

Ihr Thomas Peter

weitere Informationen unter Tätigkeit als MTA-F

 © 2020 Thomas Peter | Alle Rechte vorbehalten